Ninotschka

Ninotschka, eine linientreue Kommunistin, wird im Mai 1934 als “Sonderbeauftragte zur Rückführung russischen Eigentums aus dem Ausland” nach Paris abkommandiert.

Sie hat an der Stadt an der Seine, die zwischen den beiden Weltkriegen als “Hauptstadt der russischen Diaspora” galt, eine heikle Mission zu erfüllen. Wertvolle Bilder aus dem Besitz der enteigneten Großfürstin Tatjana müssen unverzüglich nach Moskau zurückgeführt werden. Und die drei abtrünnigen Kommissäre, die dem kapitalistischen Luxus erlegen sind und im Champagner schwimmen, müssen von der strengen Kontrolleurin mit aller Härte zur Raison gebracht werden. Doch die Stadt heißt Paris, Ninotschka ist eine Frau und es kommt, wie es kommen muss. Die Liebe des charmanten Barons Leon Dagoult setzt alle Parteistrategien der strammen “Genossin” außer Kraft und verwandelt sie von der linientreuen Parteisoldatin zu einer Frau, die den verrücktesten Hut von Paris kauft…

Das Stück entfaltet seine Kraft in seinem unverblümten polit-satirischen Unterton, es ist auch eine Kritik auf totalitäre Systeme, die Lengyel mit klugen Pointen, slapstickhafter Situationskomik a la Marx-Brothers, feinfühligem Humor und liebenswerten Charakteren klar formuliert. Keiner der Figuren gelingt es, die Linientreue zu ihrem jeweiligen System – Kommunismus oder Kapitalismus zu bewahren, egal wie sehr sie sich aus Angst vor Bespitzelung, Straflager oder Existenznot darum bemühen. Ihre Menschlichkeit macht ihnen immer einen Strich durch die Rechnung.

Es spielen Markus Brandl, Maria Helgath, Sven Hussock, Michael Grimm, Oliver Mirwaldt, Anouschka Tochtermann
Regie: Konstantin Moreth
Eine Produktion der Morethcompany.

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Ninotschka

Ninotschka, eine linientreue Kommunistin, wird im Mai 1934 als “Sonderbeauftragte zur Rückführung russischen Eigentums aus dem Ausland” nach Paris abkommandiert.

Sie hat an der Stadt an der Seine, die zwischen den beiden Weltkriegen als “Hauptstadt der russischen Diaspora” galt, eine heikle Mission zu erfüllen. Wertvolle Bilder aus dem Besitz der enteigneten Großfürstin Tatjana müssen unverzüglich nach Moskau zurückgeführt werden. Und die drei abtrünnigen Kommissäre, die dem kapitalistischen Luxus erlegen sind und im Champagner schwimmen, müssen von der strengen Kontrolleurin mit aller Härte zur Raison gebracht werden. Doch die Stadt heißt Paris, Ninotschka ist eine Frau und es kommt, wie es kommen muss. Die Liebe des charmanten Barons Leon Dagoult setzt alle Parteistrategien der strammen “Genossin” außer Kraft und verwandelt sie von der linientreuen Parteisoldatin zu einer Frau, die den verrücktesten Hut von Paris kauft…

Das Stück entfaltet seine Kraft in seinem unverblümten polit-satirischen Unterton, es ist auch eine Kritik auf totalitäre Systeme, die Lengyel mit klugen Pointen, slapstickhafter Situationskomik a la Marx-Brothers, feinfühligem Humor und liebenswerten Charakteren klar formuliert. Keiner der Figuren gelingt es, die Linientreue zu ihrem jeweiligen System – Kommunismus oder Kapitalismus zu bewahren, egal wie sehr sie sich aus Angst vor Bespitzelung, Straflager oder Existenznot darum bemühen. Ihre Menschlichkeit macht ihnen immer einen Strich durch die Rechnung.

Es spielen Markus Brandl, Maria Helgath, Sven Hussock, Michael Grimm, Oliver Mirwaldt, Anouschka Tochtermann
Regie: Konstantin Moreth
Eine Produktion der Morethcompany.

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Premiere Richard und Macbeth – „Die Achse des Bösen“

Am Freitag, 11. Oktober hat das Stück „Die Achse des Bösen“ Premiere im Stadttheater Landsberg.
Richard und Macbeth in einem Stück, das aktueller nicht erscheinen könnte. Shakespeare hat noch immer nichts von seiner Faszination verloren.

Fassung und Regie; Ioan C. Toma
Raumkonzept, Bühne: Ioan C. Toma, Konstantin Moreth Kostüm: Bonnie Tillemann
Es spielen:
Konstantin Moreth, Nadine Germann, Sven Hussock

Weitere Termine im Dezember in München -> TERMINE

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